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Camp Four Corners

CAMP  FOUR  CORNERS

 

Four Corners (vier Ecken) ist die Stelle, an der die vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten) aufeinandertreffen. Dies ist das einzige Bundesstaaten-Vierländereck der Vereinigten Staaten. Es liegt auf dem Colorado-Plateau und gehört zur Navajo Nation, dem selbstverwalteten Territorium der Navajo, die sich selbst Diné nennen. Der Punkt ist mit einem Denkmal dem - Four Corners Monument - gekennzeichnet.

 

1848 -             Das Gebiet, jetzt als "Four Corners" bekannt, wurde von Mexiko nach seiner

Unabhängigkeit von Spanien regiert bis der Vertrag von Guadalupe Hidalgo an die

Vereinigten Staaten abgetreten wurde.

 

1861 -              Die Grenze wurde als eine Linie, die genau nach Süden aus der südwestlichen Ecke

des Colorado Territorium, geschaffen worden war definiert.

 

1863 -             Der US-Kongress reagierte durch die Schaffung eines anderen Arizona-Territorium mit

unterschiedlichen, aber teilweise überlappenden Grenzen.

 

1875 -              Der Grenzpunkt wird erstmals durch eine Sandsteinsäule vermarkt; diese wurde 1899

durch einen neuen Stein ersetzt.

 

1912 -              Eine einfache Zementplatte wurde um den Grenzstein herum gegossen.

 

1931 -               er Punkt wurde durch eine in Zement eingebettete Messingscheibe markiert.

 

Das jetzige Monument wurde 1992 errichtet. Es besteht aus einer quadratischen steinernen Plattform mit einer runden Granitplatte in der Mitte, in deren Zentrum sich die vom US-Innenministerium angebrachte bronzene Grenzmarke befindet.

Die Granitplatte trägt die Inschrift:

Here meet · in freedom · under God · four states

(Hier treffen sich vier Staaten in Freiheit unter Gott).

 

 

Um die Granitplatte herum sind in den einzelnen Sektoren die Wappen der jeweiligen Staaten angebracht.

Michaela und Bob Webber

Bob, am 05. Juni 1839 in einem kleinen Ort in der Nähe von Pittsburg/Pennsilvania als Sohn deutscher Einwanderer geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Wie sein Vater arbeitete er ab seinem 15ten Lebensjahr als Tagelöhner in einem Zimmermannsbetrieb. Im Herbst 1858 hörte er von Goldfunden im South Platte River nördlich von Pikes Peak in den Rocky Mountains, im späteren Colorado. Da er mit seinem tristen Leben unzufrieden war, sparte er von nun an jeden Cent und schloss sich im Frühjahr 1859 einem Siedler-Treck in den Westen an. Da sein gespartes Geld nicht für die gesamte Reise reichte, musste er unterwegs längere Pausen zum Geldverdienen einlegen. Dabei kamen ihm seine erlernten handwerklichen Fähigkeiten sehr zugute. Im Sommer 1860 arbeitete er auf einer Farm in  der Nähe von Springfield/Illinois. Er verliebte sich in Michaela, geb. am 15. August 1841, die Tochter des Farmers. Da dieser gegen die Beziehung war, schlichen sich die beiden nachts davon und zogen weiter in den Westen. Bob war inzwischen davon überzeugt, dass schon zu viele Goldsucher am Werke waren und gab daher seinen Plan auf, zum South Platte River zu ziehen. Die beiden arbeiteten auf dem Weg nach Westen auf verschiedenen Farmen und heirateten Anfang Juni 1862 in Topeka/Kansas. Da hier beide einen guten Job hatten und Michaela im Herbst schwanger wurde, entschlossen sie sich, fürs erste in Topeka zu bleiben. Es wurden 16 Jahre und zwei weitere Kinder folgten. Bob arbeitete zeitweise nun auch als Hilfsscheriff, um genügend Geld für eine eigene Farm anzusparen. 1878 machte sich die Familie dann weiter auf nach Westen und baute sich in der Nähe von Moab/Utah eine eigene Farm auf. Auch in Moab arbeitete Bob zeitweise als Gesetzeshüter, während sich Michaela hauptsächlich um die Farm kümmerte.